„Trotz toben, schreien oder brüllen“

Die Beziehungsgestaltung bei Patienten mit Bindungsstörungen ist nicht immer einfach. Psychotherapeuten müssen auch mal etwas aushalten können. Wichtig ist, die Sicherheit des Gehaltenseins zu vermitteln. Interview mit KH Brisch im Deutschen Aertzeblatt Herr Prof. Brisch, Sie haben den ganzen Tag mit schwer bindungsgestörten Kindern und Jugendlichen zu tun – wie baut man dem eigenen Burn-out…

WDR5/ Service Psychologie – Babywatching

Viele Kinder werden heute ohne jüngere Geschwister groß. So lernen sie nicht, wie sich ein Baby verhält. Das Projekt „B.A.S.E.®-Babywatching“ will solche Erfahrungen im Kindergarten vermitteln. Häufig beobachten Erzieherinnen, Lehrer und Kinderpsychologinnen, dass sich Kinder nicht gut in andere Menschen hineinfühlen können. Zwei Jahre lang haben drei- bis elfjährige Kinder regelmäßig Babys beobachtet. Die Studie…

Gegenteiliger Effekt: Robo-Baby macht Lust auf echte Kinder

Eigentlich sollten schreiende Babysimulator-Puppen Teenager von Schwangerschaften abhalten. Doch das Gegenteil ist der Fall, fanden nun australische Forscher heraus. ADELAIDE. Sie schreien, müssen gefüttert und gewickelt werden: Babysimulator-Puppen werden in vielen Projekten zur Verhinderung von Teenager-Schwangerschaften eingesetzt. Doch die Puppen können auch den gegenteiligen Effekt auf ihre jungen Pflegemütter haben, wie Forscher bei dem australischen Programm…

John Bowlby (1907 – 1990) – „Der Bindungs-Psychoanalytiker“

Ein Buchbeitrag von Karl Heinz Brisch in „Psychoanalyse im 21. Jahrhundert. Freunds Nachfolger und ihr Beitrag zur modernen Psychoanalyse“ (Hrsg. Mertens, W. und M.Conci). Inhaltsverzeichnis S. 120 Einleitung S. 121 Stationen seines Lebens S. 129 Theoretische Orientierung S. 131 Bowlbys Beziehungen zu den psychoanalytischen Strömungen im Herkunftsland S. 131 Veröffentlichug und Rezeption seines Werkes im…

Amokläufe. Psychoanalytiker: „Attentätern fehlt die Selbstachtung“

Egal ob Terrorist oder Amokläufer – Attentäter unterliegen einer ähnlichen Psychodynamik. Das sagt der Mundelsheimer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Hans Hopf im LKZ-Interview. Entscheidend sei meist der von Kränkungen ausgelöste Umschlag eines fehlenden Selbstwertgefühls in „narzisstische Wut“. Dabei münde eine „unstillbare Rachsucht“ in destruktive Aggression und Selbstzerstörung. Anfällig sind laut Hopf besonders junge Männer. „In Mordfantasien…