B.A.S.E.® - Babywatching: „Was macht die Clara da?“

Beim B.A.S.E.® – Babywatching kommen Kinder oft zum ersten Mal in Kontakt mit einem Baby. Das soll ihre Feinfühligkeit wecken.

Innsbruck – Baby Clara sitzt auf einem grünen Teppich, greift nach einer Bürste und beißt zu. Ihre Mutter sitzt neben ihr, eine Milchflasche in Reichweite. Um sie he­rum in der „Frösche Gruppe“ der Kinderkrippe Emil in Innsbruck haben zwei Betreuerinnen und acht Kinder im Alter von eineinhalb bis drei Jahren Platz genommen.

„Was macht denn die Clara da ?“, fragt Krippenleiterin Andrea Weiskopf. „Die sitzt nur“, antwortet ein Mädchen. „Kann sie schon gehen wie du?“ „Nein.“ „Warum nicht?“ Keine Antwort. „Sie ist noch klein und muss das Gehen erst lernen“, erklärt die 32-Jährige.

Fragen wie diese sind beim B.A.S.E.® – Babywatching zen­tral: Was machen das Baby und die Mutter? Warum machen sie das? Wie fühlt sich das für sie an? B.A.S.E.® – Babywatching, das vom Tiroler Verein Frauen im Brennpunkt (fib) am vergangenen Dienstag zum ersten Mal angeboten wurde, soll Kindern helfen, Empathie zu entwickel.
(Quelle: Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 14.05.2015 von Miriam Hotter; Foto: © Andreas Rottensteiner / TT)

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