Die Frage, wer man ist, beantwortet sich häufig aus der Zugehörigkeit zu einer Familie, einer Gemeinde, einem Freundeskreis oder „Heimat“-Land. Was ist, wenn man diese Heimat verliert? Wenn alles in Schutt und Asche fällt, das man liebte, und man nichts retten kann außer dem nackten Leben? Was braucht man dann, um neue Zugehörigkeiten zu finden, ja um sich selbst zu finden in all den äußeren und inneren Trümmern?

Und umgekehrt: Wenn so viel „Fremdes“ ins Land kommt, in die Gemeinde, die Nachbarschaft, ins Haus, in alle sozialen Einrichtungen: Was braucht man, um es aufnehmen, verstehen, annehmen und integrieren zu können? Wenn wir Erschütterung und Fremdheit überwinden wollen, weil das Trauma der anderen in unser Leben kommt und eigene Ängste weckt: Was brauchen wir alle, um aus Spaltungstendenzen Integration werden zu lassen?
Diesen Fragen werden wir zwei Tage lang nachgehen. In Impulsvorträgen, Diskussionen und Workshops werden wir uns beiden Seiten zuwenden und versuchen, unsere Arbeit mit und für traumatisierte Menschen anregen zu lassen. Gleichzeitig wollen wir darüber nachdenken, was es braucht, damit wir diese Integrationsarbeit verkraften und aus dem Fremden das Neue und Anregende gewinnen können. (Michaela Huber, 1. Vorsitzende DGTD e.V.)

Tagungsgebühr
DGTD Mitglieder: 230 €
Nicht-DGTD Mitglieder: 280 €
Pflegekräfte / Studenten (nur mit Nachweis): 180 €
(Studenten im Vollzeitstudium i.d.R. Erststudium)
Abendbuffet am 01.09.2017 (Getränke als Selbstzahler): 30 €

Tagungsort:
Jugendherberge Düsseldorf
City-Hostel
Düsseldorfer Str. 1, 40545 Düsseldorf

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